ADHD – Kennen Sie die Symptome?

Mai 30, 2011 by Gesundheit  
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Sobald ein Kind oder ein Erwachsener sehr aktiv ist und kaum zur ruhe kommt, weil er immer in Bewegung ist, als auch wegen innerer Ruhe sehr zappelig wirkt, wird sehr schnell von ADHD gesprochen. In vielen Fällen mag dies vielleicht auch zutreffen, in anderen Fällen sind andere Ursachen, wie ungenügende Auslastung oder Langeweile das Problem und ADHD wird dabei lediglich als einfachste Begründung dargestellt.

Wie bei vielen Erkrankungen gibt es auch bei ADHD eine gewisse Grundsymptomatik, die viele Betroffene besitzen. Auch im Vorfeld noch kleinere Auffälligkeiten, können einen Hinweis auf entstehende ADHD sein. Dennoch kann dies nur durch ausgiebige Untersuchungen des Arztes festgestellt werden.


Hyperaktivität, Unachtsamkeit und Impulsivität werden bei den Symptomen bei der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsunordnung als Hauptsymptome mit eingeschlossen. Dies sind die bei den Erkrankten am häufigsten gesehenen Charakterzüge. Jedoch kann es, gerade bei Erwachsenen, zu Schwankungen bei den Symptomen geben. So kann sich die Hyperaktivität bei Kindern in Zappelei bei Erwachsenen kennzeichnen.

Zudem haben gerade Erwachsene Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen und bei der Beschäftigung. Es wird zwischen drei Haupttypen unterschieden. Der gebundene Typ umfasst alle drei Symptome. Der Unaufmerksamkeitstyp kennzeichnet sich durch Unaufmerksamkeit und Konzentrationsschwäche, der überaktiv-impulsive Typ wird durch Hyperaktivität ohne Geistesabwesenheit charakterisiert. Um von ADHD sprechen zu können, muss mehr als ein Anzeichen schon vor dem siebten Lebensjahr erkennbar sein. In den meisten Fällen sind die Personen schon in der Schule und zu Hause oder zu Hause und auf der Arbeit beeinträchtigt.
Das Symptom der Unachtsamkeit wird bei Kindern scheinbar erst in herausfordernden Situationen, beispielsweise der Schule, erkannt. Bei Erwachsenen tritt dieses Anzeichen meist bei der Arbeit oder in sozialen Situationen auf.

Einige oder alle der Symptome können bei Personen mit ADHD auftreten, hierzu gehören unter anderem die Schwierigkeit die Aufmerksamkeit den Details zu kümmern mit der Tendenz achtlose Fehler in der Schule oder bei anderen Tätigkeiten zu machen, die Schwierigkeit andauernden Aufgaben zu erledigen, um sich um Geräusche oder andere Ereignisse zu kümmern, häufiges verschieben einer unvollendeten Tätigkeit oder Vergesslichkeit bei gewohnten Tätigkeiten. Zu den Merkmalen bei Hyperaktivität gehören herumzappeln, ständiges aufstehen, übermäßiges herumlaufen in unangebrachten Situationen, Schwierigkeiten sich bei ruhigen Spielen zu beschäftigen oder extremes und häufiges reden.
Ungeduld, die Schwierigkeit Antworten zu geben, herausplatzendes Antworten bevor die Frage gestellt wurde oder das Einleiten von Gesprächen in unpassenden Situationen gehören zu den Impulsivitätssymptomen. Impulsivität führt oft zu Unfällen, beispielsweise das Umwerfen von Gegenständen.

ADHD betroffene Kinder beschäftigen sich häufig mit gefährlichen Tätigkeiten, ohne dabei an die Folgen zu denken, beispielsweise klettern sie auf unsichere Gegenstände. ADHD wird meistens dann bei Kindern festgestellt, wenn ein oder mehrere Symptome in der Schule oder zu Hause länger als sechs Monate andauern. Eine langfristige Prognose für an ADHD Erkrankte sieht so aus, dass Kinder eine Lernschwäche haben und in der Schule meist nicht weiterkommen. Diese lässt sich in den seltensten Fällen behandeln. Einige Kinder passen sich jedoch an, was mit den Behandlungen von ADHD zu tun hat. Die Symptome der Hyperaktivität und Impulsivität lassen mit dem älter werden nach. Eine Behandlung von ADHD sollte, egal ob bei Kindern oder Erwachsenen nicht abgebrochen werden.

ADHS – Symptome, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten

Mai 30, 2011 by Gesundheit  
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ADHS scheint immer mehr zu einer Volkskrankheit zu werden, denn sehr viele Kinder sind davon betroffen oder erhalten die Diagnose dazu. Natürlich ist es fraglich ob wirklich bei jedem Kind die ADHS Diagnose wirklich sichergestellt werden kann, oder ob es nicht auch gelegentlich der Einfachheit halber einfach nur eine Ausschlussdiagnose ist, weil das reguläre Verhalten des Kindes nicht erklärt werden kann.

Zu wenig Aufmerksamkeit, erhöhtes Medienaufkommen und geringe Erklärungsbereitschaft bei Fragen, sowie wenig Zeit und Geld der Eltern, spielen hierbei auch eine entscheidende Rolle.
Sehr oft scheinen Eltern aus verschiedenen Gründen, sei es aus beruflichen oder auch aus gesundheitlichen Gründen, mit den Kindern überfordert zu sein. Sie bringen die nötige Zeit und Geduld nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht mit sich und das Kind zählt dann, weil es einfach nur Kind ist und vielleicht viele Fragen hat, als Auffällig.


Bevor die Diagnose ADHS gestellt wird, überprüfen Ärzte auch das alltägliche Umfeld der Kinder und stellen den Eltern gezielte Fragen zum Tagesablauf um eine falsche Diagnose weitestgehend auszugrenzen.
Auch Untersuchungen und Tests geben den Ärzten oftmals gute Hinweise darauf, ob ADHS vorliegt.
Es finden sich bei diesen Untersuchungen meist bestimmte Merkmale, die für ADHS stehen.

Bei ADHS sind die altersunabhängigen Symptome Konzentrationsstörung, Störung der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung sowie eine Störung der Gedächtnisbildung immer vorhanden. Merkmale wie motorische Hyperaktivität, Impulsivität, Erregbarkeit, Irritierbarkeit, mangelhafte emotionale Steuerung und dissoziales Verhalten sind welche, die nicht zwingend bei ADHS in Erscheinung treten. Lange Schreibphasen, die Ablehnung von Körperkontakten und auffällige Schlafprobleme sind bei Säuglingen Anzeichen auf ADHS. Bei Kleinkindern macht sich die Erkrankung durch Hyperaktivität und Unberechenbarkeit in der Handlung oder im Verhalten bemerkbar. Kleinkindern fällt es oft schwer, langanhaltende Freundschaften aufzubauen. Gerade im Grundschulalter lässt sich ADHS daran erkennen, dass sie unter einer Aufmerksamkeitsstörung leiden.

Kinder sind dann wenig aufnahmefähig, stören den Unterricht, zeigen eine Schreib-, Lese- und Rechenschwäche, sind emotional instabil, teilweise aggressiv und ungeschickt. Wird die Erkrankung an ADHS erst in der Pubertät erkannt, zeigt diese sich durch Angst, Depressivität oder Aggressivität. Oftmals leiden die Jugendlichen auch unter mangelndem Selbstbewusstsein und versuchen sich den Zugang zu neuen Wahrnehmungen mit Drogen zu beschaffen. Mühe Aufgaben zu organisieren und zum Abschluss zu bringen haben Erwachsene mit ADHS.

Geplagt werden sie durch Ängste, Vergesslichkeit, Depressionen und Unbeständigkeit.
Mit Alkohol und anderen Drogen versuchen sie meist Zuflucht zu finden. Es gibt aber bei ADHS Patienten nicht nur schlechte Eigenschaften, sondern durchaus auch Positive. Hierzu gehören eine ausgeprägte künstlerische Kreativität und Ideenreichtum. Zudem sind sie meist begeisterungsfähig, gerecht und sehr hilfsbereit.

Diagnostiziert wird ADHS oftmals durch die Lebensgeschichte des Kindes, Jugendlichen oder Erwachsenen. Besonders wichtig sind hier die Familiensituationen, das Sozial- und Leistungsverhalten, Erkrankungen in der Familie oder Komplikationen in der Schwangerschaft. Psychologische Testverfahren, unter anderem Aufmerksamkeitstests oder IQ-Fragebögen, haben sich, um die Diagnose zu sichern, sehr bewährt.

Die Diagnose aber exakt sicherzustellen, ist sehr zeitaufwendig, da die Symptome bei jedem Patienten unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Über einen Zeitraum von sechs Monaten werden Leistungssymptome beobachtet, denn auch Symptome anderer Erkranken gleichen denen mit ADHS. Für eine genaue Diagnose werden psychologische Gutachten erstellt. Diese sind vom Alter des Kindes abhängig und werden in unterschiedlicher Weise durchgeführt.

So werden bei Vorschulkindern Entwicklungsdiagnostiken und bei Grundschulkindern Intelligenzdiagnostiken vorgenommen. Es werden auch neurologische und internistische Untersuchungen durchgeführt, um organische Probleme auszuschließen. Mit einem umfassenden Blutbild wird die klinische Diagnostik meist begonnen und wird mit einer körperlichen Analyse fortgesetzt. Auch EEG- und EKG-Untersuchungen gehören zur Erkennung dazu. Anhand der verschiedenen Erforschungen können gezielt andere Beschwerden ausgeschlossen werden.
Es ist wichtig, dass die Erkrankung frühzeitig erkannt wird, um schnellstmöglich mit der Behandlung beginnen zu können.

Behandlungsmöglichkeiten

ADHS muss nicht in jedem Fall gleich behandelt werden und ist auch nach heutigem Wissensstand nicht heilbar. Mit therapeutischer Hilfe können Bewältigungsstrategien entwickelt werden, um mit den Störungen besser umzugehen. Mit seinen Schwächen umzugehen und vorhandenes Potenzial zu nutzten, lernt der Betroffene durch angemessene Therapien. Ziel einer solchen Therapie sind es die schulischen Leistungen, soziale Kompetenz und Selbstwertgefühl zu verbessern. Mit Medikamenten, psychotherapeutischen Methoden und Erziehungskonzepten werden die Behandlungen durchgeführt. Zu den einzelnen Behandlungsmethoden gehören das Erziehungskonzept mit Regelmäßigkeiten im Tagesablauf und einem realistischen Anforderungsprofil, psychologische Betreuung, Bewegungs-, Beschäftigungs- und Verhaltentherapie, Pharmakotherapie, Behandlungen von Teilzeitstörungen und Elterntraining oder Elternbetreuung.
Genauso individuell wie das Krankheitsbild, ist auch die Behandlung von ADHS, denn je nach auftretender Symptomatik und Schwere der Erkrankung verändert sich auch der Schwerpunkt der Therapie. Um eine Psychotherapie erst wirksam machen zu können, ist eine medikamentöse Behandlung mit Stimmulanzen erforderlich. Bei der Behandlung mit Medikamenten wird zwischen verschiedenen Therapien unterschieden. Kurzwirksame Medikamente müssen mehrere Male am Tag gegeben werden und wirken in der Regel zwei bis vier Stunden. Es gibt Medikamente, welche die Schulzeit und die Hausaufgaben abdecken und welche, die entwickelt wurden um den ganzen Tag, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen und die dazwischen liegenden problematischen Tagessituationen zu bewältigen. Das Elterntraining dient mehr den Eltern um Kenntnisse über das Störungsbild zu vermitteln und über Auswirkungen, Symptome und die Ursachen zu aufzuklären.
Durch kreatives Arbeiten sollen die Patienten bei der Beschäftigungstherapie schöpferische und gestalterische Kräfte entwickeln, um auch den Aufgaben im Alltag gewachsen zu sein. Kreatives Arbeiten, Elemente von Musiktherapie, Entspannungstherapien und soziales Training kommen hier zu Anwendung. Aus der Beschäftigungs- und Arbeitstherapie setzt sich die Ergotherapie zusammen. Es werden Einzel- oder Gruppenbehandlungen durchgeführt, bei welchen die aktive Auseinandersetzung mit den angebotenen Techniken, Materialien und Medien das Selbstvertrauen stärken und helfen den Alltag zu bezwingen. Ebenfalls werden Konzentration, Gedächtnis und Ausdauer geschult.
Eine Therapie muss den Betroffenen ein weitestgehend normales Leben ermöglichen, daher muss diese an vielen Punkten gleichzeitig angesetzt werden. Bei der multimodalen Therapie können diese Bedingungen erfüllt werden. Hier werden einzelne Elemente, je nach Behandlungsbedarf des Patienten, wie Bausteine individuell zusammengesetzt. Nicht medikamentöse Therapieelemente gehören ebenso dazu wie die medikamentöse Therapie.
Auch die soziale und pädagogische Therapie ist wichtig für die Behandlung. Hier müssen Eltern, Ärzte, Therapeuten und Lehrer kontinuierlich zusammenarbeiten, um ein positives Ergebnis zu erzielen. Die Beteiligten füllen in bestimmten Abständen Fragebögen aus, um Verhaltensveränderungen festzustellen.
Bei Verdacht auf ADHS sollten betroffene Angehörige oder Verwandte schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen, um die entsprechende Behandlung durchführen lassen zu können.

Ernährung kann Akne lindern

Mai 30, 2011 by Gesundheit  
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Akne vulgaris ist weltweit die häufigste Hauterkrankung. Ca. 80% der Jugendlichen leiden an Akne-Hautveränderungen. Bis zu 30% davon müssen medikamentös behandelt werden. Akne entsteht durch die Entzündung kleiner Talgdrüsen, welche die feinen Härchen im Gesicht oder am Oberkörper umgeben. Akne hängt u.a. von männlichen Geschlechtshormonen
(Androgenen) ab, und ist somit auch eine hormonelle Erkrankung. In der Pubertät, während der Menstruation und in der Schwangerschaft verändern sich im Körper die Hormonwerte. Genau dann tritt Akne verstärkt auf. Durch Bakterien, die sich von Hautfett ernähren, wird der Pickel entzündet. Durch den Abbau von Hautfett bilden sich Fettsäuren und Abfallprodukte, welche die Talgdrüse reizen und eine Entzündung entstehen lassen. Schwere Akne kann Narben hinterlassen, was Jugendliche wie Erwachsene oft psychisch belastet. Darum ist es sehr wichtig Akne rechtzeitig zu therapieren. Wenn große, wunde Pickel entstehen oder sich Narben bilden, sollte man einen Arzt aufsuchen, der die Ursachen abklärt. Es gibt auch Aknesonderformen oder andere Hautkrankheiten, welche ähnliche Symptome hervorrufen.

Faktoren, welche Akne verschlimmern:
• Bestimmte Chemikalien und Arzneimittel (z.B. Medikamente gegen Epilepsie, Kortisonpräparate oder Antidepressiva)
• Arbeit in feuchtem Milieu
• Fette, Öl, Chlorwasser
• Menstruation
• Schwangerschaft
• Ausdrücken der Pickel
• Falsche Ernährung
• Stress

Einerseits gibt es Frauen, bei denen die Pickel nach der Pubertät nicht verschwinden, andererseits kommt es auch vor, dass Akne erstmalig im Erwachsenenalter auftritt. Dann spricht man von Akne tarda (Spätakne). Frauen leiden oft erst in den späten 20ern oder 30ern an Akne. Die Vermutung, dass Hormone eine Rolle spielen, ist nahe liegend. Durch die Menstruation, Schwangerschaft und Wechseljahre kann auch Akne hervorgerufen werden. Genau geklärt sind die Ursachen immer noch nicht. Man nimmt jedoch an, dass hormonelle Schwankungen, Medikamente oder Stress Hauptgründe darstellen. Durch chronischen Stress werden vermehrt männliche Hormone gebildet. Frauen, die einen stressigen Beruf haben oder übergewichtig sind, leiden besonders häufig unter Akne tarda.

Wenn Frauen Make up verwenden, sollten sie sie darauf achten ein antiseptisches zu verwenden. In der Pubertät ist oft fettige Haut der Auslöser für Akne. Bei Frauen ist es aber meistens eine sehr trockene Haut. Darum sollten Betroffene auch auf eine hauttypgerechte Reinigung achten.

Es gibt verschiedene Therapie-Möglichkeiten:
• Antiseptische, hautschälende Waschlotionen und Cremes
• Antibiotika
• Einnahme einer entsprechenden Antibabypille
• Fruchtsäuren
• Entzündungshemmende Alpha-Linolensäure (Leinöl)
• Zinktabletten
• Vitamin B6

Bewegungsarmut, Mangel an Frischluft, Genussgifte und Fehlernährung können Akne begünstigen. Dermatologen verneinten in den vergangenen 30 Jahren hartnäckig, dass Akne mit der Ernährung zusammenhängt. Die Belege dafür sind aber sehr dürftig. Nun melden sich jedoch immer mehr Experten zu Wort, die den Einfluss der Ernährung auf Akne nicht ausschließen. Zucker und Milchprodukte scheinen jedenfalls einen negativen Einfluss auf die Haut auszuüben. Selbst Kritiker räumen ein, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung den Hautzustand verbessern kann.

Studien belegen, dass Akne in der Bevölkerung nicht-industrialisierter Länder kaum oder überhaupt nicht vorkommt. Jäger- und Sammlervölker ernähren sich hauptsächlich von Wurzelgemüse, Reis, Wild, Mais und Fisch. Eskimos, die ihrer traditionellen Ernährungsweise treu bleiben, leiden nie unter Akne. Die Umstellung auf westliches Essen verursacht aber auch bei ihnen unreine Haut.

Es mag sein, dass nur in seltenen Fällen, allein die Ernährung für Akne verantwortlich gemacht werden kann, da wahrscheinlich verschiedenste Faktoren zusammenspielen. Die gesamte Lebensweise ist ausschlaggebend. Doch man kann auf alle Fälle sagen, dass eine Ernährungsumstellung sich positiv auf Akne auswirkt. So erhöhen beispielsweise hochglykämische Kohlehydrate den Blutzuckerspiegel und somit die Produktion von Insulin. Dieser Prozess beeinflusst auch andere Hormone, die zu verstopften Poren führen, Bakterien gedeihen lassen und somit zu Akne führen. Zu den hochglykämischen Nahrungsmitteln zählen z.B. Getreideprodukte (Brot), aber auch Süßigkeiten jeglicher Art.

Man kann Frauen, die an Akne leiden, raten, dass sie beispielsweise für einige Zeit ganz und gar auf Zucker verzichten. So ist feststellbar, ob der Genuss von Süßem, die Akne beeinflusst. Weiters sollten sie sich viel bewegen, viel trinken und viel Obst, Gemüse und Fisch auf den Speiseplan setzen.

Folgendes sollte bedacht werden:
• Zink sorgt für eine gesunde Auffrischung der Haut. Viel Zink ist z.B. in Linsen, Bohnen und Haferflocken enthalten.
• Vitamin H unterstützt das Nachwachsen neuer Haut (Spinat, Champignons).
• Eisen ist für den Transport von Sauerstoff in die Haut sehr wichtig (Fenchel, Geflügel).
• Vitamin C fördert die Wundheilung, wodurch Pickel besser abheilen (Zitrusfrüchte).
• Vitamin A wirkt der Verhornung der Haut entgegen (Spinat, Aprikosen, Karotten).
• Zu viele tierische Proteine begünstigen Akne.
• Durch eine chemiefreie Körper- und Gesichtspflege kann man die Atmungsaktivität der Haut wieder herstellen.

Abschließend kann man sagen, dass Akne, die nur von außen behandelt wird, selten erfolgreich bekämpft werden kann Ein Hautproblem weist darauf hin, dass im Körper und in der Psyche ein Ungleichgewicht vorherrscht. Genau aus diesem Grund sollte man Akne immer aus einem ganzheitlichen Blickwinkel betrachten.

Warum Männer Arzttermine schwänzen

Mai 30, 2011 by Gesundheit  
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Welche Frau kennt es nicht, der Mann ist krank, jammert zu Hause sein Leid, aber wenn die Frau darum bittet, dass er doch zum Arzt gehen soll, dann sind die Erkrankungen plötzlich verschwunden oder aber es fallen Kommentare wie beispielsweise, dass man keinen Arzt bräuchte oder alle Ärzte sind gleich.

Die einen begründen das Verhalten der Männer als feige, während die anderen davon ausgehen, dass Männer wehleidiger wären als Frauen und es ihnen peinlich wäre, wenn der Arzt sie als Mimose darstellen würde, andere wiederum haben kein vertrauen in Ärzte oder aber Krankheiten an Stellen derer sie sich schämen würden diese zu zeigen.
Ebenfalls diskutiert man darüber, ob es einfach in der natur des Mannes liegt, dass sie äußerlich Stärke zeigen wollen und der Besuch zum Arzt eine Art Schwäche ausstrahlt.

Ist jedoch einmal der Weg zum Arzt oder zumindest ein Termin gemacht, so machen dennoch viele Männer einen Rückzieher und schwänzen regelrecht den Arzttermin. Unterschiedliche Gründe spielen hierbei eine Rolle. Hierzu zählen unter anderem, dass Männer keine Lust haben stundenlang in einem Wartezimmer zu sitzen und darauf zu warten bis sie dran sind. Andere wiederum halten Wartezimmer für Bakterienfänger und glauben sie werden erst recht krank oder stecken sich bei irgendeinem anderen Patienten an.
Hinzu kommt bei einigen auch die Angst vor Spritzen, oder eine Blutabnahme , die nicht selten auch den härtesten Mann mit weichen Knien dastehen lässt.
Es finden sich zahlreiche Gründe, warum Männer Arzttermine schwänzen und bei jedem trifft wahrscheinlich ein anderer Grund zu.

Fakt ist auf jeden Fall, dass Frauen beispielsweise sehr die Gesellschaft, den Tratsch und auch die Bestätigung lieben. Auch die Neugierde, denn es gibt ja mitunter in einer Arztpraxis einiges zu sehen oder zu erleben, spielt dabei eine große Rolle. Eine Frau würde sich auch eher in einem Wartezimmer unterhalten, als ein Mann. Dies liegt einfach an dem Geselligkeitsgemüt. Natürlich behaupten auch viele Frauen einfach ein Gesundheitsbewusstsein zu haben und nehmen daher ihre Arzttermine auch wahr.

Hinzukommend ist ganz einfach, dass der Körper der Frau in mancher Hinsicht etwas komplexer ist, als der des Mannes. Frauen sind durch ihre Geschlechtsorgane schon früh an Arzttermine wie beispielsweise der Frauenarzt gewöhnt. Dies fängt bereits mit der Verhütung, z.B. der Pille an. Ein Mann hingegen hat es da leichter und kann Kondome z.B. im Geschäft kaufen, ohne das er sich vorher dafür untersuchen lassen muss.

Hat ein Mann einen Arzttermin einmal wahrgenommen, so erwartet er auch meistens eine sofortige Diagnose und Abhilfe. Weitere Untersuchungen wäre vielleicht mit Unannehmlichkeiten verbunden und führt dazu, dass diese erst gar nicht wahrgenommen werden.

Dennoch ist festzuhalten, dass Männer zwar aus den unterschiedlichsten Gründen wie beispielsweise keine schwäche zeigen wollen, Angst, Spritzenangst, Schamgefühl, Langeweile in Wartezimmern und weiteres mehr, Arzttermine gerne mal schwänzen, allerdings gibt es auch viele Frauen die ähnlich handeln und auch nicht gerne zum Arzt gehen.
In der natur des Mannes liegt für viele die Stärke und Schwäche zu zeigen gehört bei einigen nicht zur Lebensphilosophie.
Es ist schwer zu verallgemeinern, warum Männer Arzttermine schwänzen, Fakt ist jedoch, dass manchmal ein Arztbesuch nicht unumgänglich ist um schlimmeres zu vermeiden.

Asthma bronchiale

Mai 30, 2011 by Gesundheit  
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Definition
Asthma ist eigentlich eine chronische Entzündung der Atemwege, speziell der Brochien. Dadurch dass bei Asthmatikern die Atemwege verengt sind, und oft durch Sekret (Schleim) und Schwellungen der Schleimhaut zusätzlich „blockiert“ (Obstruktion), kann nicht genügend Luft in die Lungen kommen. Während eines Asthma-Anfalles zieht sich die Bronchialmuskulatur krampfartig zusammen und läßt kaum noch Luft durch. Die Anfälle werden auch noch dadurch begünstigt, dass die Bronchien bei Asthmakranken überempfindlich auf alle möglichen Reize reagieren (bronchiale Hyperreaktivität). Man unterscheidet dabei nach allergischem und nicht-allergischem Asthma.

Ursachen
Allergisches Asthma ist, ebenso wie die zugrundeliegende Überempfindlichkeit höchstwahrscheinlich fast zur Gänze genetisch bedingt, kommt ein Allergen in der Umwelt vor, wird im Körper u.a. Histamin, ein Botenstoff, freigesetzt, der dann die Verengung der Atemwege bewirkt – daher sind Antihistaminika auch Medikamente, die allergische Reaktionen unterdrücken helfen.
Nicht-allergisches Asthma wird meistens durch schädliche Stoffe oder Reize ausgelöst, auch Infektionen können eine Ursache für das Auftreten einer Asthma-Erkrankung sein. Unverträglichkeit bestimmter Medikamente wie z.B. Acetylsalicylsäure (Aspirin) kann ebenfalls bei manchen Menschen Grund für einen Asthma-Anfall sein.

Symptome
Neben der akuten Luftnot während eines Anfalles kommt es auch zu einem seltsam pfeifenden Atemgeräusch, dass man besonders beim Ausatmen sehr deutlich hört. Bei einem schweren Anfall kommt es auch zur Blaufärbung der Lippen durch den Sauerstoffmangel (Zyanose). Hustenanfälle können ebenfalls im Zuge des Anfalles auftreten, oder diesen unter Umständen auch auslösen.
Durch den Sauerstoffmangel kommt es häufig zu einer ausgeprägten Erstickungsangst, die auftretenden Angstgefühle verschlimmern den Anfall dann meistens noch, da sich dabei die Bronchialmuskulatur noch stärker verkrampft.

Diagnose
Die Erkrankung an sich ist relativ leicht zu diagnostizieren, um den Schweregrad zu bestimmen, werden Messungen des Lungenvolumens und des aktiven Einatemvolumens herangezogen. Durch diese Atemfunktionstests kann der Grad der Verengung der Luftwege dann relativ genau bestimmt werden. Diese Atemfunktionstests werden auch Spirometrie genannt.
Den Widerstand der Atemwege kann man gegebenenfalls auch durch eine so genannte Plethysmografie, eine Ganzkörperuntersuchung, ermitteln – in der Praxis dient jedoch, auch wegen der unproblematischen, raschen Feststellbarkeit, der PEF-Wert (Peak Expiratory Flow), der den maximalen Durchflusswert an Luft angibt, gemessen beim Ausatmen.
Wichtig ist auch die Bestimmung des eventuellen allergischen Auslösers durch verschiedene Allergietests, wie zB den Prick-Test, den jeder Lungenfacharzt durchführen kann, sowie diverse andere Testverfahren.

Prognose und Krankheitsverlauf
Asthma ist grundsätzlich sehr gut behandelbar, in vielen Fällen sogar heilbar, zumindest wird durch eine angepasste Therapie sehr oft annähernd Beschwerdefreiheit erreicht. Der Einsatz sogenannter „Controller“ ermöglicht auch, Anfällen vorzubeugen.
Therapie
Je nach Schweregrad der Erkrankung kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz, die als Controller Anfällen vorbeugen sollen und ständig eingenommen werden. Bei leichteren Formen sind das zB Fluticason oder Nedocromil, bei den schweren Formen das bekannte Theophyllin meist in Kombination mit anderen Wirkstoffen (Sympathomimetika, die über das Sympathicus-System atemwegserweiternd wirken).
In der akuten Anfallsphase gibt es spezielle, kurzfristig wirkende Medikamente.
Vorbeugung
Asthma gehört auf jeden Fall zum Lungenfacharzt und unter regelmäßige Kontrolle, egal in welchem Schweregrad. Rauchen aufgeben lohnt auf jeden Fall, die Lungenleistung kann dadurch deutlich gesteigert, und das Asthma signifikant gebessert werden. Allergiker sollten Allergene so weit wie möglich aus ihrem Umfeld verbannen.

Beckenbodengymnastik präventiv gegen Inkontinenz!

Mai 30, 2011 by Gesundheit  
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Bei Blasenschwäche bzw. Inkontinenz handelt es sich um die Unfähigkeit, den Harndrang zu kontrollieren, das bedeutet, dass Harn in kleineren oder größeren Mengen abgeht, ohne dass man dies aktiv verhindern könnte. So kommt es beispielsweise beim Niesen, Lachen, Husten, beim Aufheben von schweren Gegenständen oder anderen körperlichen Anstrengungen zum unfreiwilligen Harnabgang, ohne dass man dabei den Drang verspürt, zur Toilette gehen zu müssen. Die Ursachen dafür können vielfältig sein, zum Beispiel kann Inkontinenz auch stressbedingt auftreten.

Frauen, die unter Blasenschwäche bzw. Inkontinenz zu leiden haben, können diesen Zustand mit Hilfe von gezielter Beckenbodengymnastik bedeutend verbessern, es ist sogar möglich, Heilung zu erfahren. Das Ziel von Beckenbodenübungen ist, die entsprechenden Muskelpartien so zu trainieren und stärken, dass diese ihre Aufgaben wieder richtig übernehmen können. Doch zunächst ist es wichtig, zu wissen, um welche Muskeln es sich hier eigentlich genau handelt:


Die Muskeln des Beckenbodens befinden sich auf der Innenseite des Beckens. Sie umschließen die Scheide, Harnröhre und Darmöffnungen und kontrollieren gemeinsam mit den Schließmuskeln die Öffnungen. Außerdem sorgen sie dafür, dass die Harnröhre die richtige Position hat. Wenn diese speziellen Muskeln, die Beckenbodenmuskeln, zu schlaff sind, so kann bei einer Anstrengung die Harnröhre sinken und dies führt zu einem unkontrollierten Harnverlust. Eine kräftige Muskulatur, eine gut trainierte Beckenbodenmuskulatur, umschließt den Blasenausgang eng und sorgt dafür, dass die Harnröhre nicht sinkt. Geschwächte Muskeln im Beckenboden hingegen sind allerdings nicht in der Lage, dieses Absinken der Harnröhre zu verhindern. Man kann diese Muskeln mit einem gezielten Training auf effektive Weise stärken. Ein solches Training hat keine Nebenwirkungen und ist sehr effizient und nimmt täglich nicht mehr als eine Viertelstunde an Zeit in Anspruch.

So gibt es verschiedene Beckenboden-Übungen, die diese wichtigen Muskeln trainieren und kräftigen und so unkontrollierten Harnverlust verhindern. Bevor man mit dem Training des Beckenbodens beginnen kann, muss man allerdings wissen, um welche Muskeln es sich hier überhaupt handelt, um diese zu erkennen, empfiehlt es sich, folgende Übung auszuführen:

Will man den Bizeps oder die Beinmuskulatur trainieren, so kann man deutlich sehen, ob man die Muskulatur anspannt oder nicht. Dies gestaltet sich bei den Muskelpartien des Beckenbodens allerdings schwieriger, denn sie befindet sich mehr im Inneren und zwar zwischen dem Schambein, den Sitzbeinhöckern und dem Steißbein. So ist es sehr wichtig, seine Körperwahrnehmung dahingehend zu entwickeln, dass man selber merkt, ob man die Muskeln des Beckenbodens anspannt oder nicht. So kann man die Anspannung dieser speziellen Muskulatur fühlen:

Der Schließmuskel muss zusammengekniffen werden, so als wollte man einen Harnstrahl anhalten. Werden dabei die richtigen Muskeln zusammengezogen, so spürt man eine leichte Hebung der Muskeln innen unter dem Becken und nach oben. Wichtig ist, dass andere Körperteile, wie beispielsweise die Innenseiten der Oberschenkel, der Bauch und der Po, dabei nicht bewegt werden sollten. Außerdem kann man zusätzlich mit zwei Fingern die Scheidenwände austasten und dabei fühlen, ob man die Muskulatur anspannt oder nicht. Diesen Test kann man auch als Training einsetzen.

Wenn man nun die richtige Muskelpartie erkannt hat, kann man mit den Übungen beginnen. Eine Übung zum Einstieg ins Training besteht darin, den Beckenboden so intensiv wie möglich anzuspannen, ohne dabei andere Muskelgruppen zudem zu beanspruchen. Dies sollte man zehn Mal wiederholen. Dann sollte versucht werden, die entsprechende Muskelgruppe jeweils sechs bis acht Sekunden anzuspannen. Diese beiden Übungen sollte man, um Erfolg zu erzielen, drei Mal täglich durchführen!

Ein intensiveres Beckenboden-Training erreicht man, indem man die Muskeln acht Sekunden lang zusammenzieht, daran anschließend sollte versucht werden, die Muskeln mit drei- bis viermaligem, raschem Zusammenziehen noch etwas weiter zu verschließen. Auch dieses Training sollte drei Mal täglich absolviert werden. Wichtig ist, dass man nicht dauernd versucht, den Beckenboden anzuspannen, da sich sonst Verspannungen bilden können. Es geht um das gezielte Training. Wenn nach zwei bis drei Monaten, in denen man regelmäßig die Beckenbodenmuskulatur trainiert hat, keine Besserung eingetreten ist, sollte man sich von einem Arzt oder Physiotherapeuten beraten lassen!

Egal, welches Alter die Betroffenen Sie haben, es ist nie zu spät, um mit der Beckenbodengymnastik zu beginnen. Beckenbodengymnastik sollte vor allem auch präventiv, also zur Vorbeugung, gegen Inkontinenz durchgeführt werden. Ganz egal, ob man mit 40 oder mit 70 Jahren das Training startet, wichtig ist lediglich, dass die Übungen regelmäßig ausgeübt werden. Man sollte die speziellen Trainingseinheiten in den Alltag integrieren und zur Gewohnheit werden lassen: So können die Muskelpartien im Bereich des Beckenbodens gekräftigt werden, dies ist die beste Methode, um einer Inkontinenz im Alter gezielt vorzubeugen. Vor allem nach der Geburt eines Kindes, bei einer anlagebedingten Bindegewebsschwäche oder bei Übergewicht sollte das Training besonders intensiv angewandt werden.

Borderline - Syndrom

Mai 30, 2011 by Gesundheit  
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Definition
Das Borderline-Syndrom gehört zur Gruppe der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörungen, früher auch „Charakterneurosen“ bezeichnet. Persönlichkeitsstörungen sind keine Geisteskrankheiten an sich, sondern, wie der Name schon sagt, Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung. Sie treten meist erst mit Beginn der Pubertät deutlich auf.
Der Name kommt daher, weil das Syndrom an der „Grenzlinie“ zur Psychose liegt, die auch gelegentlich im Laufe der Erkrankung kurzzeitig überschritten werden kann.

Ursachen
Die Ursachen von Persönlichkeitsstörungen im allgemeinen sind heute noch weitestgehend ungeklärt, Traumata in der Kindheit spielen aber in fast allen Fällen mit Sicherheit eine Rolle, gerade in der jüngeren Forschung wird Borderline-Symptomatik auch oft als so genannte „posttraumatische Belastungsstörung“ klassifiziert.
Auf der anderen Seite wird eingewendet, dass eine gewisse Veranlagung für affektive Störungen bei manchen Menschen vorhanden ist – das heisst, ein intensiveres Gefühlserleben als Teil der individuellen Persönlichkeit schon angelegt ist. Überschreitet nun ein psychischer Belastungsfaktor die durch die Veranlagung niedriger als bei anderen Menschen liegende Toleranzschwelle, kommt es zur Ausprägung einer Persönlichkeitsstörung.
Diese so genannte „Arbeitshypothese“ scheint sich in der Praxis auch immer wieder zu bestätigen, und hat mittlerweile auch großen Einfluß auf die Therapiekonzepte, die dadurch in den letzten Jahren qualitativ wesentlich verbessert werden konnten.


Symptome
Im wesentlichen sind die Leitsymptome der Borderline-Erkrankung: Neben den wohl bekannten typischen „Selbstverletzungen“ auf körperlicher oder auch seelischer Ebene (Selbstentwertung), die aber bei weitem nicht immer so deutlich auftreten müssen, ist ein weiteres Leitsymptom auch die permanente Angst, in irgendeiner Form – auch im übertragenen Sinn – verlassen oder „fallengelassen“ zu werden. Daraus resultieren zwar intensive, aber äußerst instabile zwischenmenschliche Beziehungen und ein sehr instabiles, stark negativ gefärbtes Selbstbild.
Ein weiteres, oft sehr deutlich zutage tretendes Bild beim Borderline-Syndrom sind extreme Stimmungsschwankungen und eine oft explosive Reizbarkeit, wobei die Wut meist schwer kontrolliert werden kann.
Durch das ständige Pendeln der Gefühle zwischen extrem positiv und extrem negativ, ohne irgendwelche Zwischentöne wahrnehmen zu können, wird die eigene Person als schwankend und unsicher erlebt, und es kann sich kein stabiles Selbstbild entwickeln.
Unter schweren Belastungen kann es auch manchmal zu paranoiden Vorstellungen oder Verhaltensweisen kommen.
Das Borderline-Syndrom tritt meistens als Komorbidität gepaart mit anderen Persönlichkeitsstörungen und in sehr vielen Fällen auch gemeinsam mit Depressionen auf.

Diagnose
Persönlichkeitsstörungen erfordern eine sorgfältige Diagnose, da gerade in diesen Bereichen Komorbiditäten häufig auftreten, und klare Abgrenzungen zwischen den einzelnen Störungen nur schwer möglich sind.

Prognose und Krankheitsverlauf
Boderliner sind grundsätzlich ihr ganzes Leben lang Borderliner, auch wenn durch Therapien und Medikamente oft eine Besserung erreicht werden kann. Die Grundzüge der Borderline-Persönlichkeit bleiben so gut wie immer erhalten, die Betroffenen können allerdings lernen, ihr Verhalten und sich selbst besser verstehen und einschätzen zu lernen, eigene Unterstützungssysteme zu entwickeln, und ein einigermassen ausgeglichenes Leben zu führen.
Therapie
Medikamentös wird je nach der Ausprägung der unterschiedlichen Symptome mit verschiedenen Medikamententypen gearbeitet teilweise auch mit Antipsychotika, in der klinischen Praxis kommen jedoch hauptsächlich Antidepressiva, die meist auch eine angstlösende Wirkung haben, zum Einsatz.
Sehr viel wichtiger jedoch sind Psychotherapien, die den Betroffenen ermöglichen, mit ihrem „Handicap“ umzugehen, in den letzten Jahren sind immer mehr Therapien entwickelt worden, die auch bei Borderlinern durchwegs gute Ergebnisse erzielen.
Vorbeugung
ist grundsätzlich nicht möglich.

Endometriose führt zu erhöhtem Krebsrisiko

Mai 30, 2011 by Gesundheit  
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Bei der Endometriose handelt es sich um Wucherungen die außerhalb der Gebärmutter stattfinden, meist in der Region der Eierstöcke und Eileitern, aber auch an der Blase, dem Darm und dem Bauchfell. Der Zyklus der Frau beeinflusst dabei den Wachstum dieser Herde, die unter anderem auch bluten können. Eine Frau mit Endometriose hat nur wenige gute Aussichten schwanger zu werden, da wie beschrieben die Eierstöcke und Eileiter sehr oft mit betroffen sind. Außerdem verursacht eine Endometriose auch stärkere Schmerzen, vor allem zum Zeitpunkt des Eisprungs und kurz vor der Periode.

Betroffen können alle Frauen ab eintritt der ersten Regelblutung sein und dies bis hin zu den Wechseljahren, gelegentlich auch darüber hinaus. Zwischen 4-6 Millionen Frauen in Deutschland leiden unter dieser Erkrankung. Die typischen Symptome einer Endometriose sind Bauch, sowie Rückenschmerzen, welche vor und auch während der Regel auftreten, stärkere Regelblutungen, schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Schmerzen beim Eisprung, Blasenkrämpfe, Blutungen und Kinderlosigkeit. Die Diagnose hierzu wird durch verschiedene Untersuchungen gesichert, wie beispielsweise das abtasten des Darms und der Gebärmutterbänder und hinter der Gebärmutter, was allerdings bei Endometriose mit starken Schmerzen verbunden ist, als auch die sichere Untersuchung einer Bauchspiegelung, bei der auch zugleich der Schweregrad und die Lage der Wucherungen bestimmt werden können.
Wird bei einer Bauchspiegelung die Endometriose bzw. mehrere Wucherungen entdeckt, kann bereits hier schon mit der chirurgischen Therapie, dem weg lasern der Endometrien, begonnen werden.


Bei der Endometriose wird als mögliche Ursache ein defekt im Immunsystem vermutet, welches eine Überproduktion der Zellen hervorruft. Ein erhöhtes Krebsrisiko soll dabei entstehen und laut Studien wurde dies auch bei Frauen, welche an Endometriose leiden und noch keine Kinder bekommen haben, noch deutlich höher liegen. Dabei vermutet man, dass die Gebärmutterschleimähnlichen Wucherungen bereits krankhafte Zellen sind, die den Krebswachstum fördern oder begünstigen.
Weitere Studien haben ergeben, dass ein erhöhtes Eierstockkrebsrisiko ca. 37% höher bei an Endometriose erkrankten Frauen, als im Gegenzug zu Frauen ohne Endometriose, besteht.
Hinzukommend ist die Frage, ob die Hormonbehandlungen, als auch die Ernährung noch zusätzliche Faktoren spielen, bei der Endometriose im Betracht zu einer Krebserkrankung.
Eine klärende Antwort konnte hierzu noch nicht gefunden werden, lediglich nur Vermutungen.

Die an Endometriose erkrankten Frauen, welche auf natürliche Basis, und ohne Hormone eine Behandlung über sich ergehen ließen, wiesen nicht nur eine Besserung der Wucherungen auf, sondern die Sterilität konnte unterbunden werden und eine Schwangerschaft wurde erwirkt.
Hinzukommend kam eine ausgewogene Ernährung, mit Verzicht auf Nahrungsmittel mit künstlichen Konservierungsstoffen und tierische Fette.
Ob diese Studien und Behandlungsmöglichkeiten auf jede Frau zutreffen ist nicht 100% zugesichert, allerdings schaden eine gesunde Ernährungsweise sowie pflanzliche Mittel nicht dem Körper. Jede Endeometriose kann anders verlaufen und an anderen Stellen liegen, so dass ein Patentrezept in dieser Hinsicht nicht gefunden wird.

Wichtig ist, bei aufkommenden Symptomen einen Frauenarzt aufzusuchen und falls sich dort keine eindeutigen Diagnosen stellen lassen, eine Bauchspiegelung in Erwägung zu ziehen, bei der sogleich die Wucherungen weitestgehend entfernt werden können und zugleich der Schweregrad erkannt werden kann, um die Endometriose gegebenenfalls weiter zu behandeln oder die Zellproduktion mit entsprechenden Präparaten zu stoppen.

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