Methoden um das Herzinfarktrisiko zu mindern

Der Stoffwechsel im Körper

Der Stoffwechsel im Körper ist der sogenannte Oberbegriff für den Abbau und Umbau mit der Nahrung einhergehender Stoffe im Körper. Eine Störung oder auch eine ererbte Störung des Stoffwechsels kann dem Körper in unterschiedlichen Formen zusetzen und Erkrankungen hervorrufen.

Stoffwechsel und Herzerkrankungen

Auch bei Herzerkrankungen spielt dieser Vorgang eine wichtige Rolle. Liegen bereits Stoffwechselerkrankungen in der Familie gehäuft vor, so steigt auch mitunter das Risiko einer Herzerkrankung. Ganz besonders dann, wenn die Störung den Zucker- und Fettstoffwechsel betrifft. Der Körper verträgt hierbei nur kleinere Mengen an Cholesterin, da höhere Mengen diesen sonst belasten würden.

Unbemerkte Stoffwechselstörungen

Oftmals leben Menschen mit dieser Erkrankung jahrelang beschwerdefrei und halten sich für gesund und fit, bis dann plötzlich eine Blutuntersuchung per Zufall eindeutige Hinweise auf eine Erhöhung oder Ähnliches aufweist.

Auswirkungen von Zucker- und Stoffwechselstörungen

Gerade die Zucker- und Stoffwechselstörung macht sich durch Gefäßverkalkungen bemerkbar. Mitunter können bereits Menschen mit 40 Jahren schon gravierende Probleme erhalten, wenn hinzukommend auch noch die Bewegung und Stress nicht mit dem regulären Gewicht in Einklang kommen. Herz- und Kreislauferkrankungen, welche vererbt wurden, lassen noch deutlich frühere Beschwerden auftreten, die durch eine Umstellung der bisherigen Lebensgewohnheiten gedämpft werden können.

Vorbeugung von Herzinfarkten

Wichtige Faktoren, um einem Herzinfarkt vorzubeugen, sind hierbei, eventuelle erbliche Vorbelastungen zu kennen und zu händeln. Stress, Überbelastung, ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung können gravierende Folgen mit sich bringen und lassen früher oder später einen Herzinfarkt aufkommen. Das eigene verantwortungsbewusste Verhalten ist hierbei entscheidend.

Die fünf wichtigsten Faktoren zur Eindämmung des Herzinfarktrisikos

Als fünf wichtigste Faktoren, um das Herzinfarktrisiko einzudämmen, zählen unter anderem:

  1. Guter Cholesterinwert
    Dieser wird durch eine Ernährungsumstellung erreicht. Hierbei wird darauf geachtet, dass weniger Fleisch, dafür aber mehr Fisch verzehrt wird, als auch regelmäßig Gemüse und ausreichend Obst. Vitamine sind hier ebenfalls ein fördernder Bestandteil. Cholesterinsenkende Nahrungsmittel, zu denen auch Sojaprodukte und natürlich der Fisch gehören, sollten in Erwägung gezogen werden.
  2. Ausgeglichene Bewegung
    Ein weiterer Risikofaktor stellt die unausgeglichene Bewegung dar, welche bei vielen Menschen nicht regelmäßig erfolgt. Der Körper und das Herz-Kreislaufsystem sollten tagtäglich angeregt werden, damit es zu keinen Fettablagerungen in den Gefäßen kommen kann. Der Blutkreislauf braucht regelmäßige Bewegung, um den Gefäßverkalkungen vorzubeugen.
  3. Blutdruckkontrolle
    Ein zu hoher Blutdruck ist ebenfalls gefährlich, da jegliche Kleinigkeiten, wie Stress, Überanstrengungen und Ähnliches, den Blutdruck erhöhen. Dadurch können Gefäßwände platzen, die dann wiederum Einlass für Cholesterin und andere Abfallprodukte geben und sich dort ablagern. Die Gefäßmuskulatur wird verdickt und pumpt nicht mehr ausreichend Blut ins Herz.
  4.  Maßvoller Genuss von Alkohol und Vermeidung von Stress
    Alkohol, Stress und die Anti-Baby-Pille steigern ebenfalls das Herzinfarktrisiko und sollten nur in Maßen zu sich genommen werden. Ein Glas Rotwein ist sogar sehr positiv, da die Fettwerte hierdurch sinken. Stärkere Schnäpse sollten jedoch gemieden werden.
  5. Regelmäßige Gesundheitskontrollen
    Regelmäßige Kontrollen der Blutwerte, als auch bei bekannter Vererbung von Herzerkrankungen, sollten wahrgenommen werden und dienen als fünfter Leitfaden, das Herzinfarktrisiko zu mildern.

Wer sich gesund ernährt, übermäßige Stresssituationen vermeidet, seinen Cholesterinwert auf eine gute Waage hält und ausreichend Bewegung hat, der kann damit das Risiko eines Herzinfarktes weitaus mildern. Ebenfalls gehören genügend Vitamine sowie weniger Alkoholgenuss und Begleitwirkungen wie beispielsweise die Pille im Zusammenhang mit dem Rauchen, welches die Gefäße verengt, ganz einfach zu einer gesunden Lebenseinstellung, die sich positiv auf den ganzen Körper auswirkt.

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