Hormonhaushalt und Testosteron beim Mann besser verstehen

Mann

Ein gesunder Hormonhaushalt ist sehr wichtig für Männer. Testosteron ist besonders wichtig für Energie, Muskeln und die Stimmung. Es beeinflusst auch die Libido stark. Mediziner sprechen beim Hormonhaushalt vom Zusammenspiel des endokrinen Systems. Es produziert und reguliert Hormone. Probleme damit können Schlaf, Gewicht und Energie beeinflussen. Viele Männer fragen sich: Warum ändert sich mein Testosteronspiegel? Sie suchen nach Infos zu Ursachen und Lösungen. Und wie sie ihre Gesundheit verbessern können. Wir geben einen klaren Überblick. Zuerst erklären wir die Grundlagen. Dann erläutern wir Testosterons Rolle. Wir schauen uns Lebensphasen und Einflussfaktoren an. Wir beschreiben, wie man Probleme erkennt und was man dagegen tun kann.

1. Einführung in den Hormonhaushalt des Mannes

Der Hormonhaushalt des Mannes steuert wichtige Körperfunktionen wie Stoffwechsel und Fortpflanzung. Hormone sind besondere Chemikalien, die unsere Gesundheit und den Alltag beeinflussen. Es ist gut, die Basics zu kennen, um Veränderungen früh zu sehen.

1.1 Bedeutung der Hormone

Hormone stammen aus Organen, zum Beispiel Hypothalamus, Hypophyse, Hoden und Nebennieren. Sie sind wichtig für Wachstum, Stimmung, Energie und die Fortpflanzung. Unsere Körpersysteme arbeiten zusammen, um ein Gleichgewicht zu halten.

Wenn unser Körper etwas braucht, passen Feedback-Mechanismen die Hormonproduktion an. Wenn es Probleme in einem Bereich gibt, beeinflusst das oft auch andere Teile. So können kleine Änderungen große Wirkungen haben.

1.2 Testosteron und seine Funktionen

Testosteron hilft bei der Spermienproduktion und dem Aufbau von Muskeln und Knochen. Es spielt auch eine Rolle bei der Entwicklung des Körpers und der Libido. Testosteron beeinflusst unsere Stimmung und wo Fett gespeichert wird.

Ob viel oder wenig Testosteron, beides kann unsere Lebensqualität und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Deshalb ist ein gesunder Testosteronspiegel so wichtig für die Männergesundheit.

2. Was ist Testosteron?

Testosteron ist ein wichtiges Hormon, das im Körper viele Aufgaben hat. Es hilft beim Aufbau von Muskeln und Knochen und beeinflusst die Libido sowie das Energielevel. Es gibt verschiedene Arten von Testosteron im Blut.

Man unterscheidet zwischen Gesamttestosteron und freiem Testosteron. Das Sexualhormon-bindende Globulin (SHBG) spielt eine Rolle bei deren Verfügbarkeit.

2.1 Herkunft und Produktion

Die Leydig-Zellen in den Hoden sind die Hauptproduzenten bei Männern. Auch die Nebennierenrinde und Umwandlungen im Körper tragen dazu bei. Das luteinisierende Hormon (LH) der Hypophyse steuert diese Produktion.

Testosteron wird aus Cholesterin gebildet. Spezielle Enzyme wandeln es Schritt für Schritt um. Ein Teil wird zu Dihydrotestosteron (DHT), einem stärkeren Hormon, umgewandelt. Aromatase kann Testosteron in Östrogene umwandeln, was das Hormonbalance beeinflusst.

Die Testosteronspiegel ändern sich über den Tag. Morgens sind sie am höchsten. Für genaue Tests ist es wichtig, diesen Rhythmus zu berücksichtigen.

2.2 Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Männer haben viel mehr Testosteron als Frauen. Das erklärt Unterschiede im Muskel- und Knochenaufbau sowie in der Sexualfunktion.

Bei Frauen wird Testosteron in den Ovarien und der Nebennierenrinde produziert. Es beeinflusst auch deren Libido sowie den Knochen- und Muskelstoffwechsel. Diese Unterschiede sind wichtig, um Symptome wie Libidoverlust oder Muskelabbau zu verstehen.

Zur Diagnose messen Ärzte Gesamt- und freies Testosteron. Die Interpretation dieser Werte benötigt ein Verständnis von SHBG und den biologischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern.

3. Der Hormonhaushalt im Laufe des Lebens

Über die Jahre verändert sich der Hormonhaushalt bei Männern stark. Von der Jugend bis ins Alter verändern sich körperliche und psychische Eigenschaften. Hier geht es um typische Hormonveränderungen und wie man normales Altern von Krankheiten unterscheidet.

3.1 Hormonschwankungen in der Jugend

Die Pubertät bringt einen schnellen Anstieg des Testosterons. Dies beeinflusst Stimme, Bartwuchs und Muskeln. Der Körper wächst schnell und verändert sich.

Dies fördert die Entwicklung von Geschlechtsmerkmalen. Jugendliche spüren Energie und Stimmungsschwankungen. Diese Zeit ist wichtig für die Gesundheit im späteren Leben.

3.2 Testosteronspiegel im Alter

Im Erwachsenenalter sind Testosteronwerte meist gleichbleibend, mit einem Höhepunkt zwischen 20 und 30. Danach sinken sie jedes Jahr leicht.

Dieser Rückgang kann Muskelverlust und mehr Körperfett bedeuten. Es kann auch Libido, Energie und Stimmung beeinträchtigen.

Es ist wichtig, normale Alterung von Krankheiten zu unterscheiden. Ein Arzt kann klären, was normale Veränderungen sind und was behandelt werden muss.

4. Einflussfaktoren auf den Testosteronspiegel

Der Testosteronspiegel bei Männern reagiert sensibel auf Ernährung, Lebensstil und Umwelt. Kleine Änderungen im Alltag können die Hormonbalance bei Männern beeinflussen. Hier erklären wir wichtige Faktoren, die Testosteron beeinflussen, und geben praktische Tipps.

4.1 Ernährung und Lebensstil

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig. Männer brauchen genug Kalorien, Proteine und gesunde Fette, wie Omega-3 aus Fisch. Vitamin D, Zink und Magnesium sind auch für die Hormonproduktion wichtig.

Zu viel Gewicht kann den Testosteronspiegel senken. Gewichtsabnahme kann also helfen, den Hormonspiegel zu verbessern.

Schlaf ist auch wichtig für Testosteron. Vor allem Tiefschlafphasen und REM-Schlaf sind für die Hormonbildung zentral.

Zu viel Alkohol und Rauchen schaden dem Testosteronspiegel. Auch einige Medikamente können den Hormonspiegel beeinflussen.

Umweltgifte wie Bisphenol A sind auch schädlich. Weniger Kontakt damit kann helfen, den Hormonspiegel stabil zu halten.

4.2 Stress und seine Auswirkungen

Chronischer Stress erhöht das Cortisol und kann Testosteron senken. Das stört das Hormongleichgewicht.

Akute Stresssituationen beeinflussen Testosteron nur kurzfristig. Sie sind meist nicht das Problem bei langfristig niedrigem Testosteron.

Schlafmangel, schlechte Ernährung und dauerhafter Stress zusammen können den Testosteronspiegel besonders stark senken.

Faktor Wirkung auf Testosteron Praktischer Tipp
Kalorien- und Proteinzufuhr Unterversorgung senkt Testosteron; ausreichende Zufuhr fördert Produktion Ausgewogene Mahlzeiten mit magerem Fleisch, Eiern und Hülsenfrüchten
Gesunde Fette (Omega-3) Unterstützen Hormonproduktion und Entzündungshemmung Fetter Fisch, Leinsamen, Walnüsse einplanen
Vitamin D, Zink, Magnesium Fehlen führt zu niedrigem Testosteron Blutwerte prüfen; gezielte Supplemente bei Mangel
Schlafqualität Schlechter Schlaf reduziert Testosteron deutlich Regelmäßiger Schlafrhythmus, 7–9 Stunden Schlaf
Bewegung Krafttraining erhöht; exzessiver Ausdauersport kann senken 2–4 Krafttrainings/Woche, moderates Ausdauertraining
Alkohol und Rauchen Negativer Einfluss auf Hormonspiegel Alkoholkonsum einschränken, Rauchen aufgeben
Medikamente Opioide, Glukokortikoide dämpfen Hormonproduktion Arztgespräch über Alternativen und Nebenwirkungen
Endokrine Disruptoren Stören Hormonhaushalt langfristig Kunststoffkontakt reduzieren, BPA-freie Produkte wählen
Chronischer Stress Erhöht Cortisol, hemmt Testosteron Entspannungstechniken, strukturierte Pausen, Psychotherapie bei Bedarf

5. Symptome eines Ungleichgewichts im Hormonhaushalt

Ein gestörter Hormonhaushalt kann sich verschieden zeigen. Man fühlt sich körperlich oder psychisch nicht wohl. Es ist wichtig, bei Anzeichen für einen Testosteronmangel, auf die eigenen Beobachtungen zu achten. Man sollte dabei akute von chronischen Problemen unterscheiden können.

Zuerst bemerkt man oft körperliche Anzeichen. Diese umfassen unter anderem einen Verlust der Libido und erektile Probleme. Auch nimmt die Muskelmasse ab und Fett sammelt sich vor allem am Bauch an. Müdigkeit und ein bestimmtes Muster von Haarausfall sind ebenfalls häufig.

Langfristig führt ein Mangel auch zu weniger dichten Knochen. Das erhöht das Risiko für Brüche.

Zu den körperlichen Problemen kommen Stoffwechselprobleme hinzu. Ein chronischer Mangel an Androgenen kann zu Resistenz gegen Insulin, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen führen. Deswegen sollten Männer ihre Hormone ernst nehmen.

Es gibt auch psychische Anzeichen für einen Testosteronmangel. Dazu gehören niedrige Stimmung, schnell gereizt sein und Konzentrationsschwierigkeiten. Man fühlt sich oft antriebslos und unzufrieden. Solche Probleme können auch das Arbeitsleben und Beziehungen beeinträchtigen.

Es kommt auf das Zusammenspiel der Symptome an. Ein Symptom allein sagt noch nicht viel aus. Verschiedene Ursachen, wie Medikamente oder Erkrankungen der Hypophyse oder der Hoden, können eine Rolle spielen. Ein Labortest ist deshalb sehr wichtig.

Die folgende Übersicht zeigt typische Symptome und gibt Hinweise, wann eine Unterscheidung wichtig ist.

Bereich Häufige Anzeichen Wann zum Arzt
Körperlich Libidoverlust, erektile Dysfunktion, Muskelabbau, Bauchfett, Müdigkeit, Haarausfall, verringerte Knochendichte Bei anhaltender Müdigkeit, deutlichem Muskelverlust oder sexuellen Problemen über mehrere Monate
Stoffwechsel Gewichtsveränderungen, erhöhte Blutglukose, Blutdruck-Anstieg, veränderte Blutfette Bei Hinweisen auf Insulinresistenz, Diabetes oder erhöhten kardiovaskulären Risiken
Psyche Depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme, Antriebslosigkeit Bei Stimmungseinbruch, sozialem Rückzug oder Arbeitsbeeinträchtigung
Differenzierung Akut vs. chronisch, Medikamentenbezug, Hinweise auf Hypophysen- oder Hodenerkrankungen Bei unklarer Ursache oder wenn mehrere Bereiche betroffen sind

6. Diagnostik von Hormonstörungen

Bevor wir mit der Behandlung anfangen, müssen wir genau diagnostizieren. Eine genaue Befragung und Untersuchung zeigen Probleme wie Libidoverlust und Schlafstörungen. Die Zusammenarbeit von Fachärzten hilft uns, die Ursachen zu finden und die beste Behandlung zu planen.

Die Laboruntersuchungen fangen in der Regel morgens an. Zuerst prüfen wir das Gesamttestosteron. Dann schauen wir, ob weiteres Testosteron getestet werden muss. Weitere Tests umfassen LH, FSH, Prolaktin und andere wichtige Werte.

Um körperliche Ursachen zu finden, nutzen wir bildgebende Verfahren. Eine Ultraschalluntersuchung der Hoden entdeckt Veränderungen. Wenn wir denken, dass das Problem im Gehirn liegt, kann ein MRT der Hypophyse helfen. Manchmal setzen wir besondere Tests ein, um mehr zu erfahren.

Falls du bestimmte Symptome hast, solltest du einen Arzt aufsuchen. Dazu gehören anhaltende Lustlosigkeit, Erektionsprobleme und unerklärliche Müdigkeit. Auch wenn sich plötzlich Hoden oder Brüste vergrößern, ist es Zeit, zum Arzt zu gehen. Das gilt auch bei Verdacht auf gewisse Krankheiten.

Welche Tests wir durchführen, entscheiden wir je nach deinem Zustand. Es ist wichtig, alles über Medikamente und deinen Lebensstil zu wissen. So können wir genau diagnostizieren und weitere Tests planen.

Untersuchung Zweck Typische Hinweise
Bluttests (morgens) Messung Gesamttestosteron, freies Testosteron, LH/FSH niedriges Testosteron, primäre oder sekundäre Hypogonadismus-Verdachtsmomente
Prolaktin, TSH, Kortisol Suche nach endokrinen Störungen Hypophysen- oder Nebennierenstörung
Hoden-Sonografie Beurteilung Struktur und Volumen Hodenatrophie, Tumorverdacht, Varikozele
MRT Hypophyse Darstellung zentraler Ursachen Verdacht auf Hypophysenadenom
GnRH- / hCG-Stimulationstest Dynamische Funktionsprüfung Unklare LH/FSH-Antwort, komplexe Diagnostik
Hämoglobin / Hämatokrit Basislabor vor Therapie Polyglobulie-Risiko, Therapiekontrolle

Eine gute Dokumentation und ein geordneter Ablauf sind sehr wichtig. Männer sollten über ihre Probleme sprechen. So können wir schneller helfen und genau untersuchen, was mit ihrer Gesundheit los ist.

7. Behandlungsmöglichkeiten für Hormonungleichgewichte

Ein Plan hilft Männern mit niedrigem Testosteron oder anderen hormonellen Problemen. Die Behandlung hängt von der Ursache und den Zielen ab. Vorher sollte ein Arzt konsultiert werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Bei Androgenmangel kann Hormontherapie helfen. Sie beinhaltet Gele, Pflaster, Injektionen und Implantate. Orale Mittel sollten vorsichtig benutzt werden.

Die Ergebnisse variieren. Libido und Energie verbessern sich oft in Wochen. Doch Muskelmasse und Knochen brauchen länger. Manchmal gibt es Nebenwirkungen wie Akne oder Probleme mit der Prostata.

Regelmäßige Kontrollen sind wichtig. Dazu zählen Tests für Testosteron und Blutbild, sowie Leber- und PSA-Werte. So werden Risiken minimiert und die Therapie optimiert.

Natürliche Ansätze sind auch nützlich. Dazu gehören Gewichtsverlust, gute Ernährung, Schlaf und Krafttraining. Sie unterstützen den Hormonspiegel.

Lebensstiländerungen können die Hormongesundheit verbessern. Weniger Stress, Rauchen aufgeben und weniger Alkohol helfen dabei.

Bei komplizierten Fällen ist oft eine Kombination aus medizinischer und natürlicher Behandlung am besten. Auch das Behandeln von zugrunde liegenden Krankheiten ist wichtig.

Bevor man eine Behandlung beginnt, sollte man gut informiert sein. Ärzte, wie Endokrinologen und Urologen, erklären die Risiken und das Monitoring. So können Patienten gute Entscheidungen treffen.

8. Die Rolle von Sport und Bewegung

Regelmäßige Bewegung ist gut für den Hormonhaushalt. Für Männer geht es beim Sport nicht nur um Muskeln. Es hilft auch, die Hormone gesund zu halten. Ein Mix aus Krafttraining und Ausdauersport ist am besten.

8.1 Einfluss von Krafttraining auf den Testosteronspiegel

Krafttraining bewirkt sofort und auf lange Sicht Veränderungen im Körper. Es kann kurzfristig den Testosteronspiegel steigern. Langfristig führt es zu mehr Muskelmasse.

Die Wirkung hängt von Intensität, Menge und Häufigkeit des Trainings ab. Übungen für große Muskelgruppen, wie Kniebeugen und Kreuzheben, sind sehr effektiv.

Man muss sich gut erholen. Genug schlafen, ausgewogen essen und Pausen machen hilft. So kann man Übertraining und Stress vermeiden.

8.2 Die Bedeutung von Ausdauersport

Ausdauertraining tut Herz und Kreislauf gut und hilft indirekt bei den Hormonen. Laufen oder Radfahren verbessert die Insulinsensitivität. Das ist gut für die Hormone.

Zu viel Training kann schlecht sein. Extrembelastungen können den Testosteronspiegel senken. Sie erhöhen auch das Risiko für chronischen Stress.

Eine gemischte Strategie ist am besten. Der Wechsel zwischen Kraft- und Ausdauertraining verbessert die Körperzusammensetzung und hält die Hormone im Gleichgewicht.

Trainingstyp Wirkung auf Testosteron Empfohlene Frequenz Wichtigste Maßnahmen
Krafttraining (Compound-Übungen) Kurzfristige Spitzen, langfristig erhöhtes Testosteron und Muskelmasse 2–4× pro Woche Progressive Steigerung, große Muskelgruppen, ausreichende Proteinaufnahme
Moderates Ausdauertraining Fördert Herz-Kreislauf und unterstützt Testosteron indirekt 3–5× pro Woche, 30–60 Min. Konstante Intensität, Intervallvariationen vermeiden Überlastung
Hohe Ausdauerbelastung (Extrem) Kann Testosteron senken und Cortisol erhöhen Gelegentlich, mit langen Erholungsphasen Periodisierung, ärztliche Kontrolle, gezielte Regeneration
Kombiniertes Programm Ausgewogene Hebung von Fitness und Männer Hormone Gesundheit Individualisiert nach Alter und Ziel Periodisierung, Schlafoptimierung, Ernährung und Anpassung

Praktischer Tipp: Wechsel zwischen Krafttraining und Ausdauersport planen. Die Intensität sollte man an sein Alter und Gesundheit anpassen. So unterstützt man am besten den Testosteronspiegel.

9. Ernährung zur Unterstützung des Hormonhaushalts

Essen kann helfen, die Hormone in Balance zu bringen. Es ist wichtig, gesund zu essen, besonders für Männer. Vollwertkost und genug Energie sind beim Training essenziell. Nährstoffe, die Testosteron unterstützen, sollten nicht fehlen.

9.1 Wichtige Nährstoffe und Lebensmittel

Proteine sind wichtig für Muskeln und Hormone. Essen Sie mageres Fleisch, Geflügel und Hülsenfrüchte für Aminosäuren. Eier, Lachs und Nüsse enthalten wichtige Nährstoffe für Testosteron.

Olivenöl und Avocado haben gesunde Fette, die gut für Hormone sind. Vitamin D bekommt man durch die Sonne oder Nahrungsergänzungsmittel. Zink ist in Austern und Kürbiskernen, Magnesium und B-Vitamine in Vollkorn und Nüssen.

Probieren Sie zum Frühstück Eier mit Haferflocken. Für Mittagessen ist Lachs mit Gemüse gut, und zum Abendessen Rind mit Vollkornreis. Diese Mahlzeiten sind nährstoffreich und fördern Testosteron.

9.2 Vermeidung von schädlichen Stoffen

Zu viel Alkohol ist schlecht für Testosteron. Vermeiden Sie stark verarbeitete Lebensmittel und Transfette. Weniger Zucker hilft, Insulinresistenz zu verhindern. Diese Tipps halten die Hormone gesund.

Achten Sie auf Umweltfaktoren wie Plastik und Pestizide. Verwenden Sie BPA-freie Behälter. Solche Maßnahmen helfen, gesunde Hormone zu bewahren.

Supplemente sollten Sie nur nach Absprache mit einem Arzt nehmen. Eine ausgeglichene Ernährung unterstützt Ihr Training. Kleine Änderungen in der Ernährung haben langfristig positive Effekte.

10. Psychische Gesundheit und Testosteron

Hormone und Psyche beeinflussen das Wohlbefinden von Männern stark. Testosteron spielt eine große Rolle dabei. Es wirkt auf wichtige Stoffe im Gehirn wie Serotonin und Dopamin.

Das beeinflusst die Stimmung, die Motivation und wie wir mit anderen umgehen.

psychische Gesundheit Mann Testosteron

10.1 Zusammenhang zwischen Hormonen und Stimmung

Niedrige Testosteronwerte können die Stimmung und den Antrieb senken. Bei Männern verändert das das Zusammenspiel zwischen wichtigen Gehirnchemikalien und Stresshormonen.

Lang anhaltender Stress erhöht den Cortisolspiegel. Ein hoher Cortisolspiegel kann die Stimmung weiter verschlechtern. Das eigene Umfeld wie Beziehungen, Arbeit und Schlaf hat auch Einfluss darauf.

10.2 Strategien zur Stressbewältigung

Kognitive Verhaltenstherapie hilft gegen Stimmungsschwankungen, die hormonell bedingt sind. Auch Achtsamkeit und Meditation helfen, den Stress zu verringern und das Hormongleichgewicht zu verbessern.

Sport, guter Schlaf und Freundschaften machen uns widerstandsfähiger. Bei einem Verdacht auf hormonelle Probleme ist es wichtig, zum Arzt zu gehen. Der Hausarzt, ein Hormonspezialist und ein Therapeut können zusammenarbeiten.

Bereich Empfohlene Maßnahme Erwarteter Effekt
Psychotherapie Kognitive Verhaltenstherapie Verbesserte Stimmung und Bewältigungsstrategien
Entspannung Achtsamkeit, Meditation Reduziertes Cortisol, stabilere Stimmung
Bewegung Krafttraining + moderates Ausdauertraining Erhöhter Antrieb, positiver Einfluss auf Testosteron
Schlaf & Alltag Schlafoptimierung, stressreduzierende Routinen Stabilisierung Hormone und Stimmung Hormone
Medizinische Abklärung Bluttests, Endokrinologische Beratung Gezielte Therapie bei hormonellen Störungen
Therapieoption Testosterontherapie in ausgewählten Fällen Verbesserung der Lebensqualität bei klaren Defiziten

Ein integrativer Ansatz ist wichtig für die Gesundheit der Männer. Es zählt, psychologische, soziale und medizinische Aspekte zu verbinden. Eine frühe Untersuchung hilft, rechtzeitig die richtigen Schritte einzuleiten.

11. Fazit und Ausblick

Der Hormonhaushalt hat großen Einfluss auf die Gesundheit von Männern. Testosteron spielt eine Schlüsselrolle beim Muskelaufbau, der Libido, dem Stoffwechsel und der Stimmung. Die Testosteronwerte ändern sich im Laufe des Lebens. Sie werden durch Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress und Krankheiten beeinflusst.

Es ist ratsam, bei einem Ungleichgewicht erst nichtmedikamentöse Wege zu versuchen. Dazu gehören eine bessere Ernährung, Krafttraining, genug Schlaf und das Management von Stress. Wenn die Beschwerden bleiben, sollte man beim Arzt die Symptome und Blutwerte überprüfen lassen. Eine Hormonbehandlung kommt nur nach genauer Prüfung und unter regelmäßiger Kontrolle in Frage.

In Deutschland ist es wichtig, Männer besser aufzuklären, um sie für Vorbeugungsmaßnahmen zu interessieren. Forschung im Bereich Testosteron wird uns neue Erkenntnisse über Langzeitwirkungen, Risiken und Biomarker wie freies Testosteron bringen. Diese Informationen können helfen, Therapien besser auf den Einzelnen anzupassen.

Für Leser ist es wichtig, Symptome zu notieren und morgens Bluttests machen zu lassen. Man sollte auch ärztlichen Rat suchen und bewährte Lebensstil-Änderungen durchführen. So können Männer ihre Gesundheit verbessern und verantwortungsvoll mit Wissen um Testosteron umgehen.

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