Wichtige Nährstoffe wie Proteine Kohlenhydrate Fette und Ballaststoffe

Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Sie hält uns fit und leistungsfähig. Proteine, Kohlenhydrate, Fette und Ballaststoffe spielen dabei eine große Rolle.

Proteine helfen beim Aufbau von Muskeln und beim Schutz durch Abwehrzellen. Kohlenhydrate geben schnell Energie, besonders für Gehirn und Muskeln. Fette sind wichtig für die Aufnahme von Nährstoffen und die Hormonproduktion. Ballaststoffe verbessern die Darmgesundheit, obwohl sie keine Energie liefern.

Wer sich richtige ernähren möchte, kann die Tipps der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nutzen. Aber jeder Mensch ist anders. Deshalb ist es wichtig, die Ernährung an das eigene Leben anzupassen.

Um gesund zu bleiben, sollten wir wissen, wie wir Nährstoffe im Alltag richtig wählen und kombinieren. In diesem Text finden Sie hilfreiche Tipps dazu. So können wir Mangelernährung und Krankheiten vermeiden.

Grundlagen der Ernährung: Warum Proteine, Kohlenhydrate, Fette und Ballaststoffe wichtig sind

Ernährung ist wichtig für unsere Gesundheit. Sie gibt uns die Nährstoffe, die wir brauchen. Diese Balance ist entscheidend für unsere Leistungsfähigkeit.

Definitionen und Rolle im Körper

Proteine bestehen aus Aminosäuren und bauen unsere Muskeln auf. Sie sind auch wichtig für unser Immunsystem. Kohlenhydrate sind unsere Energiequelle, besonders für unser Gehirn. Fette speichern Energie und sind wichtig für unsere Zellen. Ballaststoffe helfen unserer Verdauung und unserer Darmgesundheit.

Unterschied zwischen Makro- und Mikronährstoffen

Makronährstoffe geben uns Energie. Dazu zählen Proteine, Kohlenhydrate und Fette. Sie sind wichtig für unsere tägliche Ernährung. Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralien unterstützen unseren Stoffwechsel. Sie liefern uns keine Energie, sind aber essentiell.

Wie Nährstoffe zusammenarbeiten, um Gesundheit und Leistung zu unterstützen

Nährstoffe wirken zusammen, um unseren Körper gesund zu halten. Zum Beispiel braucht die Proteinsynthese Vitamin B6. Kohlenhydrate und Fette arbeiten auch zusammen.

Es ist wichtig, alle Nährstoffe zu beachten. Eine ausgewogene Ernährung ist besser als einseitige Diäten. Sie hilft uns, fit und gesund zu bleiben.

Proteine verstehen: Funktionen, Quellen und Tagesbedarf

Proteine sind sehr wichtig für unsere Gesundheit. Sie helfen, Muskeln, Haut und Haare aufzubauen. Sie bilden auch Enzyme und Hormone. Wichtig sind sie außerdem für das Immunsystem, da sie Antikörper produzieren. Es ist entscheidend, gute Proteinquellen auszuwählen, um die besten Aminosäuren zu bekommen.

Aufgaben von Proteinen im Körper

Proteine unterstützen den Muskelaufbau und die Erholung nach dem Sport. Viele wichtige Enzyme sind aus Proteinen gemacht. Diese Enzyme sind für Stoffwechselreaktionen wichtig. Proteine helfen auch bei der Wundheilung und der Abwehr von Krankheiten.

Tierische und pflanzliche Proteinquellen mit Beispielen

Tierische Proteine sind in magerem Fleisch, Fisch, Eiern und einigen Milchprodukten enthalten. Sie bieten vollständige Aminosäureprofile. Das bedeutet, sie sind sehr gut für den Körper.

Pflanzliche Proteine kommen aus Hülsenfrüchten, Vollkorn, Nüssen, Samen und Sojaprodukten. Sie haben viele Ballaststoffe und wichtige Nährstoffe. Man sollte verschiedene Proteinquellen kombinieren, um alle nötigen Aminosäuren zu bekommen.

Empfohlene Mengen nach Alter, Geschlecht und Aktivitätsniveau

Erwachsene sollten täglich etwa 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht essen. Ältere Menschen brauchen etwas mehr, etwa 1,0–1,2 Gramm pro Kilogramm. Sportler, besonders die, die Krafttraining machen, benötigen sogar 1,4–2,0 Gramm pro Kilogramm.

Schwangere und stillende Frauen haben einen erhöhten Bedarf. Für eine gute Muskelbildung sollte man die Proteinaufnahme über den Tag verteilen.

Tipps zur Kombination pflanzlicher Proteine für volle Aminosäureversorgung

Kombinationen wie Reis mit Bohnen oder Vollkornbrot mit Erdnussbutter sind gut für die Versorgung mit Aminosäuren. Man kann Proteine über den Tag verteilen, es muss nicht alles auf einmal sein.

  • Planen Sie 20–30 g Protein pro Mahlzeit für optimale Muskelbildung.
  • Whey oder Casein als Ergänzung können praktisch sein, aber sie ersetzen nicht die Vielfalt an Nährstoffen aus echten Lebensmitteln.
  • Beachten Sie Allergien und wählen Sie bei Bedarf Alternativen wie Soja- oder Erbsenprotein.

Kohlenhydrate erklärt: Arten, Wirkung auf Energie und Blutzucker

Kohlenhydrate sind der Hauptbrennstoff für unseren Körper. Sie geben uns Energie für den Alltag und Sport. Außerdem versorgen sie das Gehirn mit Glukose. In unserer Nahrung gibt es verschiedene Arten von Kohlenhydraten.

Einteilung in einfache und komplexe Kohlenhydrate

Einfache Kohlenhydrate, wie Glukose, Fruktose und Saccharose, sind schnell verdaulich. Sie führen zu einem raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Komplexe Kohlenhydrate sind in Vollkornprodukten, Haferflocken und Kartoffeln zu finden. Sie versorgen unseren Körper länger mit Energie und enthalten wichtige Nährstoffe.

Glykämischer Index und glykämische Last: Bedeutung für Ernährung

Der Glykämische Index misst, wie stark Lebensmittel den Blutzucker erhöhen. Er hilft uns, Lebensmittel basierend auf ihrer Wirkung auf den Blutzucker auszuwählen.

Die glykämische Last gibt ein realistischeres Bild. Sie berücksichtigt, wie Portionen den Blutzucker beeinflussen. Beide Maße sind wichtig, um bei der Ernährung, besonders bei Diabetes, kluge Entscheidungen zu treffen.

Bedeutung für sportliche Leistung und kognitive Funktionen

Vor dem Sport sind einfach verdauliche Kohlenhydrate gut. Sie geben schnelle Energie. Nach dem Sport helfen Kohlenhydrate, die Energie wieder aufzufüllen und schneller zu regenerieren.

Für das Gehirn sind stabile Blutzuckerwerte wichtig. Komplexe Kohlenhydrate können dabei helfen, die Konzentration zu verbessern. Sie liefern stetig Energie für unser Gehirn.

Nutzen Sie vollwertige Lebensmittel wie Vollkornbrot, Haferflocken und Obst. Vermeiden Sie zuckerreiche Getränke und Süßigkeiten. Passen Sie die Menge und das Timing der Kohlenhydrate an Ihre Aktivitäten an, um die beste Energie und Nährstoffaufnahme zu erzielen.

Fette richtig einordnen: Gesunde Fette vs. schädliche Fette

Fette liefern Energie und bauen Zellmembranen auf. Sie transportieren auch fettlösliche Vitamine. Doch nicht alle Fette sind gleich gut für unsere Gesundheit und Leistung. Das Wissen um verschiedene Fettarten hilft, gesunde Fette auszuwählen und schlechte zu meiden.

gesunde Fette

Einfach ungesättigte, mehrfach ungesättigte und gesättigte Fettsäuren

In Olivenöl und Avocados finden wir einfach ungesättigte Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind gut für unser Herz. Sie sind eine bessere Wahl als gesättigte Fette.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind in Leinöl, Walnussöl und fettem Fisch enthalten. Sie wirken entzündungshemmend. Zudem unterstützen sie die Zellfunktion und sind daher gesund.

Gesättigte Fettsäuren gibt es in Butter und fettem Fleisch. Hoher Konsum kann das Risiko für Krankheiten erhöhen. Man sollte Industriefette und Transfette meiden.

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren: Funktionen und Quellen

Lachs, Makrele und Hering sind reich an Omega-3-Fettsäuren wie EPA und DHA. ALA bekommen wir aus Leinsamen und Chiasamen. Sie können Entzündungen reduzieren und das Gehirn unterstützen.

Omega-6-Fettsäuren finden sich viel in Sonnenblumen- und Distelöl. Ein ausgewogenes Verhältnis zu Omega-3 ist wichtig. Anpassen der Fettaufnahme kann helfen.

Fettaufnahme steuern: Portionen und Zubereitungstipps

Ein Esslöffel Öl hat ungefähr 10–15 g Fett. Dies als Maß hilft, die tägliche Fettmenge zu schätzen. So erkennt man auch versteckte Fette in Fertigprodukten.

Dämpfen, Backen oder Grillen sind fettarme Zubereitungsarten. Für Dressings sollte man kaltgepresste Öle wählen, um die Qualität der Fette zu bewahren.

Beim Einkaufen auf „gehärtet“ oder „teilweise gehärtet“ achten. Qualität und Nachhaltigkeit sind wichtig, zum Beispiel bei der Wahl von Fischölkapseln mit MSC-Siegel.

Ballaststoffe: Wirkung auf Verdauung, Sättigung und Stoffwechsel

Ballaststoffe sind wichtig für unsere Verdauung und unser Wohlgefühl. Sie geben uns zwar keine Energie, helfen aber, Nährstoffe besser aufzunehmen und sorgen für eine gesunde Darmflora. Experten raten, täglich etwa 30 g Ballaststoffe zu essen.

Jetzt erklären wir die zwei Haupttypen von Ballaststoffen und ihre Wirkung.

Unterschiede in Funktion und Wirkung

Lösliche Ballaststoffe wie Pektin und Beta-Glucan quellen im Darm auf. Sie bilden eine gelartige Substanz. Das macht die Zucker-Aufnahme langsamer und kann helfen, schlechtes Cholesterin zu senken.

Unlösliche Ballaststoffe, z.B. Cellulose, machen den Stuhl größer und sorgen für Regelmäßigkeit. Beide Typen helfen uns, länger satt zu bleiben. Sie sind gut für unseren Stoffwechsel.

Praktische Lebensmittel und einfache Rezepte

Viele Nahrungsmittel sind reich an Ballaststoffen: Hülsenfrüchte, Hafer, Äpfel und Beeren, sowie Karotten, Brokkoli, Leinsamen und Nüsse.

Ein paar einfache Rezeptideen: Beginne den Tag mit Haferflocken, Leinsamen und Beeren. Mittags eine Linsensuppe. Abends Vollkorn-Pasta mit Gemüse. Und als Snack Joghurt mit Nüssen und Obst.

Auswirkungen auf Blutzucker und Cholesterin

Ballaststoffe helfen, den Blutzucker besser zu kontrollieren. Sie verlangsamen die Freisetzung von Zucker. Das hilft, Blutzuckerspitzen nach dem Essen zu vermeiden.

Lösliche Ballaststoffe können das schlechte LDL-Cholesterin senken. Diese Effekte sind gut für den Stoffwechsel und helfen beim Abnehmen, indem sie länger satt halten.

Aspekt lösliche Ballaststoffe unlösliche Ballaststoffe
Beispiele Pektin, Beta-Glucan (Hafer, Äpfel) Cellulose (Vollkorn, Gemüse)
Wirkung im Darm Gelbildung, verlangsamt Glukoseaufnahme Erhöht Volumen, fördert Transit
Metabolischer Nutzen Senkt LDL-Cholesterin, verbessert Blutzucker Fördert Regelmäßigkeit, unterstützt Mikrobiom
Alltagsquellen Hafer, Äpfel, Hülsenfrüchte, Leinsamen Vollkornbrot, Gemüse, Nüsse, Samen
Praktischer Tipp Wasserzufuhr erhöhen bei steigendem Anteil Schrittweise erhöhen, um Blähungen zu vermeiden
Empfohlene Menge Ca. 30 g Ballaststoffe pro Tag laut DGE; Mischung aus beiden Typen empfohlen

Nährstoffdichte: Lebensmittel auswählen für optimale Versorgung

Eine hohe Nährstoffdichte bedeutet viele Vitamine und gesunde Stoffe bei wenig Energie. Wenn du darauf achtest, bekommst du mehr Nährstoffe für jede Kalorie. Das macht dich auf Dauer gesünder und fitter.

Was bedeutet Nährstoffdichte und warum ist sie wichtig?

Nährstoffdichte ist der Schlüssel für Essen, das viele wichtige Nährstoffe liefert, ohne viele Kalorien zu haben. Es hilft, Essenspläne zu erstellen, die eine ausgewogene Mischung aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten und Ballaststoffen bieten.

Beispiele für nährstoffdichte Lebensmittelgruppen

Gemüse mit dunklen Blättern wie Spinat und Grünkohl sind sehr nahrhaft. Rote Paprika ist reich an Vitamin C und Süßkartoffeln sind voll von Beta-Carotin.

Fetter Fisch, wie Lachs, ist gut für Vitamin D und Omega-3-Fette. Hülsenfrüchte bieten Proteine und Ballaststoffe. Nüsse haben gesunde Fette und viele Mikronährstoffe.

Einkaufs- und Lagerungstipps, um Nährstoffe zu erhalten

Saisonale Produkte aus der Region haben oft mehr Nährstoffe. Tiefkühlgemüse ist eine tolle Alternative, falls frische Produkte gerade nicht zu haben sind.

Bei der Zubereitung solltest du das Essen eher kurz dünsten. So bleiben die Vitamine erhalten. Lagere Gemüse an einem kühlen, dunklen Ort und Hülsenfrüchte sowie Vollkornprodukte trocken und luftdicht.

Lebensmittelgruppe Hauptvorteile Wichtige Nährstoffe Praktische Lagerung
Dunkelgrünes Blattgemüse Sehr hohe Nährstoffdichte, kalorienarm Vitamin K, Vitamin C, Folsäure, Ballaststoffe Kühl, feucht in perforierter Tüte; kurz blanchieren und einfrieren
Rote Paprika & Süßkartoffeln Hoher Gehalt an Farbstoffen und Antioxidantien Vitamin C, Beta‑Carotin, Kalium Kühl, dunkel; Süßkartoffeln luftig lagern
Fetter Seefisch (Lachs, Makrele) Omega‑3‑Fette, Vitamin D EPA/DHA, Vitamin D, Proteine Frisch kalt lagern; alternativ tiefgefroren kaufen
Hülsenfrüchte Proteinreich, ballaststoffreich, lange haltbar Proteine, Ballaststoffe, Eisen, B‑Vitamine Trocken und luftdicht; vor dem Kochen einweichen
Nüsse & Samen Konzentrierte ungesättigte Fette und Mikronährstoffe Ungesättigte Fette, Vitamin E, Magnesium Im Kühlschrank länger frisch; luftdicht verpacken
Vollkornprodukte Langsam verfügbare Kohlenhydrate und Ballaststoffe Komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, B‑Vitamine Trocken, dunkel; Mehle schnell verbrauchen oder einfrieren

Fange mit einer Einkaufsliste an und habe immer Vorräte wie Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Nüsse zuhause. Eine einfache Wochenplanung hilft dabei, die Mahlzeiten nährstoffreich zu gestalten.

Ernährungsplanung im Alltag: Mahlzeiten gestalten mit Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten und Ballaststoffen

Es ist einfach, mit einem Plan ausgewogene Mahlzeiten zu kreieren. Ein Tagesspeiseplan verteilt Nährstoffe und hilft, Impulsentscheidungen zu vermeiden. Gezielte Kombinationen von Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten und Ballaststoffen sind wichtige Elemente.

Praktische Portionsmodelle für ausgewogene Mahlzeiten

Auf deinem Teller kann so ausgesehen: 1/4 Protein, zum Beispiel Fisch oder Tofu. Dazu 1/4 Kohlenhydrate wie Kartoffeln und die Hälfte Gemüse oder Salat. Ein wenig gesundes Fett, wie Olivenöl, rundet es ab.

Die Farb- und Volumenmethode ist eine andere Option. Wähle verschiedene Farben für Vielfalt. Das Volumen hilft, mehr Ballaststoffe und Vitamine zu essen. Deine Mahlzeiten bleiben nährreich und machen satt.

Tagesspeisepläne für unterschiedliche Ziele

Um dein Gewicht zu halten, brauchst du einen plan mit guten Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Drei Hauptmahlzeiten und zwei Snacks halten dich auf Kurs.

Zum Muskelaufbau benötigst du mehr Protein. Integriere es in jede Mahlzeit und verteile es über den Tag für beste Ergebnisse.

Bei Ausdauertraining sind Kohlenhydrate vor und nach dem Sport wichtig. Fette in Maßen und wenige Ballaststoffe vor dem Training sind gut.

Schnelle, nährstoffoptimierte Snack-Ideen

Einfache Snacks sind z.B. Joghurt mit Nüssen, Vollkornbrot mit Hummus oder Gemüsesticks. Sie liefern Nährstoffe schnell und ohne viel Arbeit.

Meal-Prepping und Einkaufslisten helfen dir, immer vorbereitet zu sein. Apps zur Portionsbestimmung sind auch nützlich. So hast du immer gesundes Essen parat.

Ziel Frühstück Mittagessen Snack Abendessen
Gewicht halten (≈2000 kcal) Haferflocken, Joghurt, Beeren (Kohlenhydrate, Proteine, Ballaststoffe) Vollkornreis, Hähnchen, Brokkoli, 1 EL Olivenöl (Proteine, Kohlenhydrate, Fette) Apfel + 15 g Mandeln (Ballaststoffe, Fette) Salat mit Lachs, Kartoffeln (Proteine, Fette, Kohlenhydrate)
Muskelaufbau (≈2500 kcal) Rührei, Vollkornbrot, Tomaten (Proteine, Kohlenhydrate) Quinoa, Pute, gemischtes Gemüse, Avocado (Proteine, Kohlenhydrate, Fette) Griechischer Joghurt + Nüsse (Proteine, Fette) Tofu-Pfanne mit Vollkornnudeln, Spinat (Proteine, Kohlenhydrate, Ballaststoffe)
Ausdauer (≈3000 kcal) Bananen-Smoothie mit Hafer, Magerquark (Kohlenhydrate, Proteine) Vollkornpasta, Thunfisch, Gemüse, 1 EL Olivenöl (Kohlenhydrate, Proteine, Fette) Vollkornbrot mit Hummus, Gurke (Kohlenhydrate, Ballaststoffe) Süßkartoffel, Bohnen, Salat (Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Proteine)

Besondere Lebenssituationen: Anpassung der Nährstoffzufuhr bei Sport, Alter und Krankheit

In bestimmten Zeiten des Lebens brauchen wir verschiedene Nährstoffe. Wenn wir Sport treiben, älter werden oder krank sind, müssen wir unsere Ernährung anpassen. Dieser Text gibt hilfreiche Tipps für eine angepasste Ernährung.

Für Sportler ist es wichtig, die richtigen Nährstoffe zu sich zu nehmen. Sie brauchen mehr Kohlenhydrate für Ausdauer und mehr Proteine für den Muskelaufbau. Auch die richtige Menge an Fetten ist wichtig für Energie. Wichtig ist, nach dem Sport genug Proteine und Kohlenhydrate zu essen, um sich gut zu erholen.

Sportler müssen auch genug trinken und Salz zu sich nehmen. Vor, während und nach dem Sport ist das besonders wichtig. So bleiben Leistung und Erholung auf hohem Niveau.

Im Alter ändern sich die Ernährungsbedürfnisse. Die Ernährung sollte mehr Proteine enthalten und nährstoffreich sein. Denn der Körper braucht weniger Energie, aber mehr Proteine und bestimmte Vitamine.

Was ältere Menschen essen, hängt auch davon ab, ob sie gut einkaufen und kochen können. Einfache, hochwertige Mahlzeiten sind eine gute Lösung. Bestimmte Blutwerte können zeigen, welche Nahrungsergänzungsmittel nötig sind.

Bei Diabetes ist die Kontrolle des Blutzuckers wichtig. Eine diabetesgerechte Ernährung enthält viele Ballaststoffe und nur kontrollierte Mengen an Kohlenhydraten. Diese Ernährung wird am besten mit einem Arzt abgestimmt.

Wer Herz-Kreislauf-Probleme hat, sollte weniger gesättigte Fettsäuren essen. Mehr Omega-3-Fette und Ballaststoffe sind gut. Sie helfen, den Cholesterinspiegel zu senken und die Gefäße gesund zu halten.

Bei Verdauungsproblemen muss man genau auf die Menge der Ballaststoffe achten. Manche Strategien, wie die FODMAP-Diät, können helfen. Es ist wichtig, gut verdauliche Proteine und Fette zu wählen.

Wenn man seine Ernährung speziell anpassen muss, ist es gut, mit Ärzten und Ernährungsspezialisten zusammenzuarbeiten. Regelmäßige Bluttests helfen, die Ernährung genau anzupassen. So bekommt der Körper, was er braucht.

Zielgruppe Wichtige Anpassungen Beispielhafte Nährstofffokus
Sportler (Ausdauer) Erhöhte Kohlenhydrate, Flüssigkeitsmanagement, Carb-Loading Kohlenhydrate, Elektrolyte, moderate Proteine
Sportler (Kraft) Mehr Proteine, Erholungsmahlzeiten mit Protein+Kohlenhydraten Proteine, gesunde Fette, ausreichende Kohlenhydrate
Ältere Menschen Proteinreich, nährstoffdichte Lebensmittel, Vitamin D/B12 prüfen Proteine, Vitamin D, B12, Ballaststoffe
Diabetes Glykämiekontrolle, ballaststoffreiche Kost, Portionen managen Ballaststoffe, komplexe Kohlenhydrate, kontrollierte Fette
Herz-Kreislauf Weniger gesättigte Fette, mehr Omega-3, ballaststoffreiche Ernährung Omega-3-Fette, Ballaststoffe, reduziertes gesättigtes Fett
Verdauungsstörungen Individuelle Ballaststoffanpassung, Flüssigkeitszufuhr, verträgliche Proteine angepasste Ballaststoffe, leicht verdauliche Proteine, milde Fette

Praktische Tipps zur Umsetzung und Mythen über Nährstoffe entlarven

Beginnen Sie mit kleinen, konstanten Schritten statt mit strengen Verboten. Tauschen Sie Weißmehl durch Vollkorn aus. Nutzen Sie öfter Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen. Füllen Sie Ihren Vorrat mit nährstoffdichten Lebensmitteln wie Haferflocken, Nüssen und Tiefkühlgemüse. Diese Tipps machen die gesunde Ernährung im Alltag einfacher.

Es gibt viele Mythen über Ernährung. Kohlenhydrate sind nicht per se schlecht. Die Menge und Art der Kohlenhydrate ist entscheidend. Vollkorn und Gemüse helfen, sich länger satt zu fühlen. Fette sind ebenfalls wichtig, besonders einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Vorsicht ist bei Transfetten und zu vielen gesättigten Fetten geboten.

Nicht mehr Protein als nötig. Der Proteinbedarf hängt von Alter und Aktivität ab. Zu viel Protein hilft nicht weiter und kann die Nieren belasten.

Setzen Sie sich realistische Ziele mit der SMART-Methode. Nutzen Sie kurzfristiges Tracking, um sich selbst zu reflektieren. Beziehen Sie Ihre Familie oder Kollegen ein und suchen Sie professionelle Hilfe, wenn nötig. Ob durch Ernährungsberatung oder die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, wählen Sie evidenzbasierte Quellen für Ihre Nahrung. So integrieren Sie eine ausgewogene Ernährung langfristig in Ihren Alltag.

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